Oestrich

Blick auf den Ortskern von Oestrich
Blick auf den Ortskern von Oestrich
Blick auf Oestrich vom Burgberg
Blick auf Oestrich vom Burgberg

Oestrich ist mit seinem schönen Ortskern mit vielen restaurierten Häusern einer der sehenswertesten Ortsteile von Iserlohn. Dies spiegelt sich auch in einer Silberplakette beim 24. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wieder.

Höchster Berg Oestrichs ist mit 224 Metern der Burgberg. Auf dem Burgberg selbst findet sich eine Wallanlage, die auf das 8. Jahrhundert geschätzt wird.

Funde am Burgberg und unterhalb des Felsens Pater und Nonne lassen darauf schließen, dass im Gebiet rund um Oestrich schon vor über 40000 Jahren Menschen wohnten.

Geschichtliches

Historische Abbildung von Letmathe Oestrich
Historische Abbildung von Letmathe Oestrich

In der „Großen Vogteirolle“ über das Stift Essen des Grafen von Isenberg-Altena wurde Oestrich erstmals erwähnt als „Cometia Osteric“ (Freigericht Oestrich). Diese Schrift ist datiert auf den Zeitraum 1220–1250 n. Chr.

An verkehrsgünstiger Stelle gelegen, nahe dem Kreuzungspunkt zweier Reichswege, blühte das kleine Bauerndorf wohl auf, wurde aber auch immer wieder durch Kriegseinflüsse und Krankheiten stark zurückgeworfen. Im Dreißigjährigen Krieg überlebten nur sieben Einwohner eine Pestepidemie im Jahre 1636 und pflanzten einer Legende nach zum Dank sieben Linden am Eingang zum Friedhof „Am Lindenplatz“.

bis 1808 gehörte Oestrich zur Grafschaft Limburg.

1815 wurde die Gemeinde Oestrich mit den Nachbargemeinden Letmathe, Elsey, Limburg und Reh zum Amt Limburg zusammengeschlossen.

1868 wurde beim Bau der Bahnstrecke Letmathe–Fröndenberg im Grüner Tal die Dechenhöhle entdeckt.

1903, als die Gemeinden Limburg und Elsey zur Stadtgemeinde Hohenlimburg zusammengeschlossen wurden, bildete Oestrich mit Letmathe zusammen das Amt Letmathe-Oestrich.

1921 trennten sich die beiden Gemeinden und Oestrich bildete mit der Gemeinde Lössel (aus dem Amt Hemer) das Amt Oestrich.

1. Oktober 1956 vereinigte sich das Amt Oestrich mit dem inzwischen zur Stadt ernannten Letmathe zur neuen Stadt Letmathe. Dabei mussten bedeutende Teile der Gemeinde Oestrich an die Stadt Iserlohn abgetreten werden (Gerlingsen, Hombruch, Iserlohner Heide, Barendorfer Bruch).

1. Januar 1975  Eingemeindung von Letmathe mit Oestrich nach Iserlohn

Quelle: wikipedia.de

Blick vom Burgberg:

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