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Marienhospital (ca. 1920)
Das erste Letmather Krankenhaus wurde 1873 in einem von dem
Bauunternehmer Bewerunge gestifteten Gebäude an der Bachstraße eingerichtet.
Franziskanerinnen aus Salzkotten übernahmen die Pflege der Kranken. Am Standort des heutigen Marienhospitals an der Hagener Straße konnte im Herbst 1884 ein
Krankenhausneubau bezogen werden. Die stetig steigende Zahl der Kranken
machte Erweiterungen des Krankenhauses notwendig. So wurde 1908 ein
Westflügel und im Ersten Weltkrieg ein Ostflügel angebaut. Im September 1939
beschlagnahmte die Wehrmacht das Marienhospital als Reservelazarett. Nach
dem Krieg konfiszierte die britische Militärregierung das Gebäude. Eine
Villa an der Oeger Straße diente bis zum Juli 1946 als Ausweichkrankenhaus.
In den folgenden Jahren wurde das Marienhospital immer wieder erweitert oder
umgebaut. Die Salzkottener Franziskanerinnen mussten 1986 wegen
Nachwuchsmangels abberufen werden. Sie wurden durch Schönstätter
Marienschwestern ersetzt. |