Letm@the im Internet Geschichte des KKV  
  KKV Verband

Der KKV wurde im Jahre 1877 aus einem Zusammenschluss katholischer, kaufmännischer, marianischer Kongregationen als Katholisch Kaufmännischer Verein (KKV) in Mainz gegründet. Der spätere Domkapitular Dr. Friedrich Elz ist der Gründungsinitiator.

Das Gründungsmotto lautete: "Ehrlich im Handel - christlich im Wandel".

1877 wurden vom KKV Selbsthilfeeinrichtungen (Stellenvermittlung, Krankenkasse, Angestelltenversicherung usw.) und Einrichtungen der beruflichen Bildung aufgebaut. Seit 1891 ist der Sitz des Verbandes in Essen. Der KKV wurde 1938 von den Nazis verboten. Er wurde nach dem Kriege 1947 in Letmathe wieder begründet (siehe Geschichte KKV Hansa Letmathe).

KKV Hansa Letmathe

Der KKV Hansa Letmathe wurde am 12. April 1912 gegründet. Die Gründungsversammlung fand auf Einladung des Generalsekretärs des KKV Verbandes Dr. Teves statt. Zum Vorsitzenden wurde der Kaufmann Otto Steinschulte gewählt. Das Amt des geistlichen Beirats übernahm der Kaplan an St. Kilian Josef Forth. Die Aufnahme in den Verband erfolgte auf dem Verbandstag in Koblenz, der am 19. und 20. Juli 1912 stattfand. Im Januar 1913 wurden bereits 37 Mitglieder registriert. Durch den bald folgenden ersten Weltkrieg kam das Vereinsleben bald gänzlich zum Erliegen, da fast alle Mitglieder zum Kriegsdienst einberufen wurden. Erst im Jahr 1919 wurde die Vereinstätigkeit wieder aufgenommen. Im September 1923 wurde Carl Eilhoff zum 1. Vorsitzenden gewählt. Seinem unermüdlichen Wirken ist es zu verdanken, dass es schon im Jahre 1924 möglich war, eine Vereinsfahne zu beschaffen, die am 19. Oktober 1924 feierlich geweiht wurde. Diese wertvolle Fahne, geschaffen von Franziskanerinnen aus Salzkotten, befindet sich noch heute im Besitz des KKV Hansa Letmathe. Im Jahre 1938 wurde der KKV, wie viele andere katholische Verbände, von den Nazis verboten.

Der erste Verbandstag des Katholischen Kaufmännischen Vereins Deutschland nach dem Krieg fand am 16. - 19. Mai 1947 in Letmathe statt. Wegen seiner Bedeutung für den Neuaufbau des KKV ist er auch als Wiederbegründungs-Verbandstag bezeichnet worden. Hier wurde im "Gesetz von Letmathe" das Programm des heutigen KKV grundgelegt. Für den Ortsverein Letmathe war dies ein herausragendes Ereignis in seiner Vereinsgeschichte. Die mehr als 250 Verbandsmitglieder konnten auf ihrer Teilnehmerkarte lesen: „Aus der Verpflichtung heraus, dass gerade die vom Krieg verschont gebliebenen Städte mehr denn je dazu berufen sind, die zerstörten Groß- und Mittelstädte als Tagungsort zu ersetzen, hat sich der KKV Letmathe zur Übernahme des 54. Verbandstages des Verbandes KKV entschlossen und gibt der Erwartung Ausdruck, dass es allen Verbandsbrüdern von nah und fern in unserer Heimatstadt gefallen wird.“

Seit 1965 hat sich die berufliche Struktur des KKV verändert. Angehörige anderer Berufe wie z. B. Selbstständige, Ingenieure, Beamte werden als Mitglieder aufgenommen. Aus diesem Grund erfolgte die Umbenennung der Ortsgemeinschaft Letmathe in KKV Hansa Letmathe – Gemeinschaft der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung.

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