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Messingwalze am Ende des Mühlengrabens (um 1910)
Den Mühlengraben gab es bereits im 14. Jahrhundert. Mit ihm wurde eine Mahlmühle betrieben, die zu Haus Letmathe gehörte. In späteren Jahren trieb man mit dem Wasser des Mühlengrabens noch eine Senf-, eine Säge- und zwei Fingerhutmühlen an. Die Messingwalze ließ Johannes Dunker im Jahr 1816 errichten. Sie wechselte mehrfach den Besitzer und wurde 1909 von den Vereinigten Deutschen Nickelwerken Schwerte gekauft. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Messingwalzwerk stillgelegt. Die Wasserkraft des Mühlengrabens wurde nicht mehr gebraucht, die Stauanlagen verfielen und der Mühlengraben wurde zur Kloake. Heute befindet sich im Bereich des Mühlengrabens die Straße "Langer Kummer".

 

 


 


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